Rechtssatz RS0019564
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0019564
Geschäftszahl
5Ob220/74 (5Ob221/74 -5Ob241/74); 4Ob122/80; 5Ob613/83; 8Ob167/00t; 7Ob110/04h; 5Ob11/08s; 10Ob61/12m
Entscheidungsdatum
26.02.2013
Rechtssatz
Der Auftraggeber braucht nur das Auftragsverhältnis nachzuweisen, um die Rechnungslegungspflicht zu begründen.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 220/74
Entscheidungstext OGH 18.12.1974 5 Ob 220/74
- 4 Ob 122/80
Entscheidungstext OGH 07.07.1981 4 Ob 122/80
Beisatz: So schon SZ 37/186 und andere. (T1) Veröff: Arb 9996 = JBl 1982,330
- 5 Ob 613/83
Entscheidungstext OGH 14.06.1983 5 Ob 613/83
- 8 Ob 167/00t
Entscheidungstext OGH 13.09.2001 8 Ob 167/00t
Auch; Beisatz: Ist keine regelmäßige Rechnungslegung vereinbart, entsteht der Anspruch auf Rechnungslegung auf Verlangen des Machtgebers jederzeit, solange kein Rechtsmissbrauch vorliegt. (T2)
- 7 Ob 110/04h
Entscheidungstext OGH 20.10.2004 7 Ob 110/04h
Auch
- 5 Ob 11/08s
Entscheidungstext OGH 05.02.2008 5 Ob 11/08s
Vgl auch; Beis ähnlich wie T2; Beisatz: Hier: Maßgeblichkeit der zu § 1012 ABGB entwickelten Grundsätze für das Recht des Wohnungseigentümers auf Einsicht in die Belege des Kontos der Eigentümergemeinschaft nach § 20 Abs 6 WEG 2002. (T3); Veröff: SZ 2008/18
- 10 Ob 61/12m
Entscheidungstext OGH 26.02.2013 10 Ob 61/12m
Vgl; Beisatz: Der Nachweis, dass der Beauftragte zufolge der Geschäftsbesorgung auch tatsächlich Geldbeträge eingenommen hat, ist nicht Voraussetzung der Rechnungslegungspflicht. (T4)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0019564
Zuletzt aktualisiert am
05.04.2013
Dokumentnummer
JJR_19741218_OGH0002_0050OB00220_7400000_001