Rechtssatz RS0019652
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0019652
Entscheidungsdatum
17.03.2005
Rechtssatz
Die Regeln des ABGB über den Dienstvertrag gelten subsidiär, wenn das jeweilige Spezialgesetz den in Frage stehenden Anspruch nicht regelt. Das gleiche Subsidiaritätsverhältnis muss für die Anwendung von Normen gelten, die - wie § 1014 ABGB - auf Dienstverträge analog angewendet werden.Die Regeln des ABGB über den Dienstvertrag gelten subsidiär, wenn das jeweilige Spezialgesetz den in Frage stehenden Anspruch nicht regelt. Das gleiche Subsidiaritätsverhältnis muss für die Anwendung von Normen gelten, die - wie Paragraph 1014, ABGB - auf Dienstverträge analog angewendet werden.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 504/87
Entscheidungstext OGH 24.02.1988 9 ObA 504/87
Veröff: SZ 61/45 = JBl 1988,331 = EvBl 1988/106 S 501 = Arb 10664
- 9 ObA 502/88
Entscheidungstext OGH 16.11.1988 9 ObA 502/88
Veröff: JBl 1989,734
- 8 ObA 71/03d
Entscheidungstext OGH 26.02.2004 8 ObA 71/03d
Auch; nur: Die Regeln des ABGB über den Dienstvertrag gelten subsidiär, wenn das jeweilige Spezialgesetz den in Frage stehenden Anspruch nicht regelt. (T1); Beisatz: Es kommt auch auf den öffentlichen Dienst zur Anwendung, soweit dieser nicht auf einem öffentlich-rechtlichen Rechtsverhältnis - Beamte - beruht. Hier: Anwendung des § 1154b ABGB auf ÖBB-Bedienstete. (T2)
- 8 ObA 12/04d
Entscheidungstext OGH 17.03.2005 8 ObA 12/04d
Auch; nur T1; Beisatz: Mangels Vorliegens gesetzlicher Sonderregelungen sind daher auf die Dienstverhältnisse der ÖBB die Bestimmungen des ABGB anwendbar. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1988:RS0019652
Dokumentnummer
JJR_19880224_OGH0002_009OBA00504_8700000_001