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Rechtssatz RS0020002

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0020002

Geschäftszahl

1Ob694/78 (1Ob695/78); 5Ob670/81; 8Ob45/14x

Entscheidungsdatum

26.05.2014

Rechtssatz

Fälle echter Anscheinsvollmacht dürfen nur dort angenommen werden, wo sie nicht zu einer Überspannung der Überwachungspflicht und Organisationspflicht zugunsten eines sorglos handelnden Dritten führen.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 694/78
    Entscheidungstext OGH 19.01.1979 1 Ob 694/78
  • 5 Ob 670/81
    Entscheidungstext OGH 13.10.1981 5 Ob 670/81
    Vgl auch
  • 8 Ob 45/14x
    Entscheidungstext OGH 26.05.2014 8 Ob 45/14x
    Auch; Es darf nicht zu einer Überspannung der Überwachungs- und Organisationspflicht des vollmachtslos Vertretenen zugunsten eines sorglos handelnden Dritten kommen. Muss der Dritte aufgrund der gegebenen Umstände bei gehöriger Aufmerksamkeit Zweifel an der Vertretungsmacht oder an deren Umfang haben, so kann er nicht darauf vertrauen, sondern muss in Erfüllung der ihn treffenden Diligenzpflicht Erkundigungen einholen; bereits leichte Fahrlässigkeit schadet. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0020002

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.08.2014

Dokumentnummer

JJR_19790119_OGH0002_0010OB00694_7800000_003