Rechtssatz RS0021829
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021829
Entscheidungsdatum
22.04.2022
Rechtssatz
Die Umstände, die auf Seiten des Bestellers liegen, müssen nicht auf sein Verschulden zurückzuführen sein.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 501/94
Entscheidungstext OGH 25.05.1994 3 Ob 501/94
Veröff: SZ 67/92
- 2 Ob 203/08d
Entscheidungstext OGH 29.04.2009 2 Ob 203/08d
Auch
- 3 Ob 126/11t
Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 126/11t
Vgl; Beisatz: Die Abbestellung des Werks ist grundsätzlich der Sphäre des Bestellers zuzuordnen. (T1)
Beisatz: Wenn aber die Werkerstellung durch Umstände verhindert wird, die der Sphäre des Bestellers zugehören, jedoch auf schuldhaftes Verhalten des Unternehmers zurückzuführen sind, sind sie nicht als Umstände auf Seite des Bestellers zu werten. (T2)
- 1 Ob 16/17k
Entscheidungstext OGH 27.02.2017 1 Ob 16/17k
Auch; Beisatz: Hier: Aufgrund einer anonymen Anzeige vom Werkbesteller angeordnete Stilllegung einer Baustelle („Baustopp“). (T3)
- 4 Ob 9/22k
Entscheidungstext OGH 22.04.2022 4 Ob 9/22k
Vgl; Beis wie T1; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0021829
Zuletzt aktualisiert am
27.06.2022
Dokumentnummer
JJR_19940525_OGH0002_0030OB00501_9400000_002