Rechtssatz RS0021841
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0021841
Geschäftszahl
1Ob816/51; 6Ob187/61; 5Ob190/64; 6Ob532/76; 1Ob669/77; 1Ob517/83 (1Ob518/83); 6Ob717/82; 6Ob604/83; 1Ob642/90; 6Ob216/10y; 4Ob116/11d; 3Ob126/11t; 8Ob133/16s; 8Ob121/17b; 4Ob119/21k; 3Ob119/22d; 1Ob121/22h; 6Ob171/24a; 8Ob8/25x
Entscheidungsdatum
30.09.2025
Rechtssatz
Der Unternehmer, der zur Leistung bereit war und den Werklohn einklagt, weil die Einbringung der Leistung durch Umstände auf Seiten des Bestellers vereitelt wurde, muss nicht behaupten, dass er durch das Unterbleiben der Arbeit nichts erspart habe und auch nichts durch anderweitige Verwendung erworben habe, vielmehr ist es Sache des Bestellers, Einwendungen in dieser Richtung zu erheben.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 816/51
Entscheidungstext OGH 28.11.1951 1 Ob 816/51
Veröff: SZ 24/324
- 6 Ob 187/61
Entscheidungstext OGH 10.05.1961 6 Ob 187/61
nur: Der Unternehmer, muss nicht behaupten, dass er durch das Unterbleiben der Arbeit nichts erspart habe und auch nichts durch anderweitige Verwendung erworben habe, vielmehr ist es Sache des Bestellers, Einwendungen in dieser Richtung zu erheben. (T1)
- 5 Ob 190/64
Entscheidungstext OGH 23.09.1964 5 Ob 190/64
nur T1
- 6 Ob 532/76
Entscheidungstext OGH 22.04.1976 6 Ob 532/76
nur T1
- 1 Ob 669/77
Entscheidungstext OGH 14.09.1977 1 Ob 669/77
Auch
- 1 Ob 517/83
Entscheidungstext OGH 13.04.1983 1 Ob 517/83
Auch
- 6 Ob 717/82
Entscheidungstext OGH 14.07.1983 6 Ob 717/82
nur T1; Veröff: HS XIV/XV/13
- 6 Ob 604/83
Entscheidungstext OGH 25.05.1984 6 Ob 604/83
Auch; nur T1
- 1 Ob 642/90
Entscheidungstext OGH 05.06.1991 1 Ob 642/90
nur T1; Veröff: SZ 64/71
- 6 Ob 216/10y
Entscheidungstext OGH 17.11.2010 6 Ob 216/10y
Auch
- 4 Ob 116/11d
Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 116/11d
Auch; Beisatz: Die Höhe des anzurechnenden Betrags kann gegebenenfalls ‑ entsprechendes Vorbringen und Tatsachensubstrat vorausgesetzt ‑ nach § 273 ZPO geschätzt werden. (T2)
- 3 Ob 126/11t
Entscheidungstext OGH 14.12.2011 3 Ob 126/11t
Auch; Beisatz: Bei Unterbleiben der Werkausführung muss der klagende Werkunternehmer seine Leistungsbereitschaft, das Unterbleiben infolge von Umständen auf Seiten des Bestellers und die Höhe seines Anspruchs behaupten und beweisen. (T3); Beisatz: Zu einer Anrechnung aufgrund eines Erwerbs durch anderweitige Verwendung wird es vor allem dann kommen, wenn der Unternehmer einen Auftrag annimmt, den er wegen Vollauslastung seiner Leistungskapazität ohne Ausfall der Werkleistung nicht übernehmen hätte können. (T4)
- 8 Ob 133/16s
Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 133/16s
Auch
- 8 Ob 121/17b
Entscheidungstext OGH 25.06.2018 8 Ob 121/17b
Auch; Beis wie T3
- 4 Ob 119/21k
Entscheidungstext OGH 23.11.2021 4 Ob 119/21k
Anm: Veröff: SZ 2021/100
- 3 Ob 119/22d
Entscheidungstext OGH 20.07.2022 3 Ob 119/22d
nur T1
- 1 Ob 121/22h
Entscheidungstext OGH 14.07.2022 1 Ob 121/22h
Auch
- 6 Ob 171/24a
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 16.09.2025 6 Ob 171/24a
vgl; Beisatz wie T3
- 8 Ob 8/25x
Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 30.09.2025 8 Ob 8/25x
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0021841
Zuletzt aktualisiert am
04.12.2025
Dokumentnummer
JJR_19511128_OGH0002_0010OB00816_5100000_001