Rechtssatz RS0022117
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0022117
Geschäftszahl
1Ob188/28; 6Ob152/73; 5Ob29/75 (5Ob100/75); 8Ob118/17m; 9Ob104/22t
Entscheidungsdatum
24.01.2023
Rechtssatz
Schwere Beschimpfungen des Geschenkgebers begründen auch dann groben Undank, wenn dieser dazu Anlaß gab.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 188/28
Entscheidungstext OGH 06.03.1928 1 Ob 188/28
Veröff: SZ 10/98
- 6 Ob 152/73
Entscheidungstext OGH 06.09.1973 6 Ob 152/73
Vgl aber; Beisatz: Eine Reizung des Beschenkten durch den Schenker schließt häufig groben Undank aus. (T1) Veröff: EvBl 1974/39 S 99
- 5 Ob 29/75
Entscheidungstext OGH 17.06.1975 5 Ob 29/75
Vgl; Beisatz: Eigene, selbst unter Umständen, schwere Verfehlungen des Schenkers gegenüber dem Beschenkten entkleiden nicht ohne weiteres eine schwere Verfehlung des Beschenkten ihres Charakters als grober Undank, denn es ist das Verhalten beider Teile unter Berücksichtigung des besonderen moralischen Verpflichtungsverhältnisses zu beurteilen, in welchem der Beschenkte zum Schenker steht. (T2) Veröff: SZ 48/68 = EvBl 1976/33 S 71 = NZ 1976,186 = JBl 1976,262
- 8 Ob 118/17m
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 118/17m
Vgl; Beis ähnlich wie T1
- 9 Ob 104/22t
Entscheidungstext OGH 24.01.2023 9 Ob 104/22t
Vgl; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1928:RS0022117
Zuletzt aktualisiert am
14.11.2023
Dokumentnummer
JJR_19280306_OGH0002_0010OB00188_2800000_001