Rechtssatz RS0023360
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0023360
Entscheidungsdatum
27.10.1976
Rechtssatz
Einem Kraftwagenfahrer, der bei einem Kraftfahrzeugzusammenstoß verletzt wird, kann nach den Erfahrungen, die bisher mit Sicherheitsgurten gemacht wurden, nicht als Mitverschulden angerechnet werden, daß er sich nicht angeschnallt hat.
Bundesgerichtshof vom 10.03.1970, VI ZR 98/68; Veröff: VersR 1970,441; hiezu Anmerkung von Knippel in VersR 1970,710Bundesgerichtshof vom 10.03.1970, römisch sechs ZR 98/68; Veröff: VersR 1970,441; hiezu Anmerkung von Knippel in VersR 1970,710
Entscheidungstexte
- 8 Ob 168/76
Entscheidungstext OGH 27.10.1976 8 Ob 168/76
Vgl auch; Beisatz: Da im Zeitpunkt des Unfalles die Vorschrift über die Verwendung von Sicherheitsgurten (Bundesgesetz vom 07.07.1976, BGBl Nr 352) nicht bestand, kann die Nichtanlegung des Gurts nicht als vorschriftswidriges Verhalten mit der Folge einer Anspruchskürzung gewertet werden. (T1) Veröff: EvBl 1977/110 S 238
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0023360
Dokumentnummer
JJR_19761027_OGH0002_0080OB00168_7600000_002