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Rechtssatz RS0025705×

Rechtssatz RS0025705

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0025705

Geschäftszahl

2Ob147/51; 2Ob115/56; 2Ob267/62; 2Ob49/12p

Entscheidungsdatum

28.03.2012

Rechtssatz

Über den Begriff der Schrecksekunde.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 147/51
    Entscheidungstext OGH 07.03.1951 2 Ob 147/51
    Veröff: SZ 24/67
  • 2 Ob 115/56
    Entscheidungstext OGH 29.02.1956 2 Ob 115/56
  • 2 Ob 267/62
    Entscheidungstext OGH 04.10.1962 2 Ob 267/62
  • 2 Ob 49/12p
    Entscheidungstext OGH 28.03.2012 2 Ob 49/12p
    Vgl; Beisatz: Von der Reaktionszeit wird die so genannte „Schrecksekunde“ oder „Schreckzeit“ unterschieden, in der der normale Mensch vor Schreck über eine unerwartet aufgetretene Gefahrenlage am Fassen eines der Verkehrslage entsprechenden Entschlusses gehindert ist und die je nach den Umständen des Falls verschieden lang sein kann. (T1); Beisatz: Auch die Frage, ob Umstände für die Zubilligung einer „Schrecksekunde“ vorliegen, betrifft zunächst den Tatsachenbereich und nicht die rechtliche Beurteilung. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1951:RS0025705

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.07.2012

Dokumentnummer

JJR_19510307_OGH0002_0020OB00147_5100000_001