Rechtstracker.at
Rechtssatz RS0026401×

Rechtssatz RS0026401

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0026401

Geschäftszahl

3Ob1/57; 4Ob508/60; 7Ob106/69; 1Ob713/88; 8Ob620/91

Entscheidungsdatum

18.10.1991

Rechtssatz

Der Arzt ist nicht verpflichtet, den Patienten auf alle Möglichkeiten, die infolge einer in Aussicht genommenen Operation oder Schockbehandlung eintreten können, aufmerksam zu machen. Es wird vielmehr maßgebend sein, ob auf Grund gewissenhafter ärztlicher Übung und Erfahrung eine solche Aufklärung geboten ist.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 1/57
    Entscheidungstext OGH 09.01.1957 3 Ob 1/57
  • 4 Ob 508/60
    Entscheidungstext OGH 15.03.1960 4 Ob 508/60
    Beisatz: Verbrennungen durch Diathermie - Behandlung. (T1)
  • 7 Ob 106/69
    Entscheidungstext OGH 16.07.1969 7 Ob 106/69
    Beisatz: Wurzelblockade durch Anaesturan - Injektion. (T2)
  • 1 Ob 713/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 1 Ob 713/88
    Veröff: SZ 62/18
  • 8 Ob 620/91
    Entscheidungstext OGH 18.10.1991 8 Ob 620/91
    Beisatz: Die Seltenheit des Risikos bleibt ein mitbestimmendes Kriterium im Hinblick auf das, was ein vernünftiger Patient noch akzeptieren wird. (T3)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1957:RS0026401

Im RIS seit

09.01.1957

Zuletzt aktualisiert am

02.06.2026

Dokumentnummer

JJR_19570109_OGH0002_0030OB00001_5700000_001