Rechtssatz RS0026611
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0026611
Geschäftszahl
1Ob322/58; 6Ob142/65; 8Ob325/66; 7Ob595/78; 3Ob547/84; 7Ob666/84
Entscheidungsdatum
22.11.1984
Rechtssatz
Besteht zwischen einer Bank und einem Kunden eine langandauernde Geschäftsverbindung, so haftet die Bank dem Kunden für eine von diesem über die Bonität eines Dritten eingeholte Auskunft gemäß § 1300 1. Satz ABGB, wobei die Haftung für fahrlässig nicht aber vorsätzlich unrichtig erteilte Auskunft durch Übung oder auf Grund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgeschlossen werden kann (Beisatz: mündliche Auskunft).Besteht zwischen einer Bank und einem Kunden eine langandauernde Geschäftsverbindung, so haftet die Bank dem Kunden für eine von diesem über die Bonität eines Dritten eingeholte Auskunft gemäß Paragraph 1300, 1. Satz ABGB, wobei die Haftung für fahrlässig nicht aber vorsätzlich unrichtig erteilte Auskunft durch Übung oder auf Grund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen ausgeschlossen werden kann (Beisatz: mündliche Auskunft).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 322/58
Entscheidungstext OGH 05.11.1958 1 Ob 322/58
Veröff: RZ 1959,52 =ÖBA 1960,25
- 6 Ob 142/65
Entscheidungstext OGH 12.05.1965 6 Ob 142/65
Veröff: RZ 1966,32
- 8 Ob 325/66
Entscheidungstext OGH 29.11.1966 8 Ob 325/66
Beisatz: Steuerberater (vgl SZ 28/57)! (T1)
- 7 Ob 595/78
Entscheidungstext OGH 15.06.1978 7 Ob 595/78
Auch; Beisatz: Realitätenbüro (T2) Veröff: ImmZ 1979,152
- 3 Ob 547/84
Entscheidungstext OGH 27.06.1984 3 Ob 547/84
Auch; Veröff: RdW 1985,9
- 7 Ob 666/84
Entscheidungstext OGH 22.11.1984 7 Ob 666/84
Veröff: RdW 1984,73 = EvBl 1985/98 S 495 = SZ 57/184 = JBl 1986,168; hiezu kritisch Jabornegg JBl 1986,144
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0026611
Dokumentnummer
JJR_19581105_OGH0002_0010OB00322_5800000_001