Rechtssatz RS0027834
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0027834
Entscheidungsdatum
29.04.2025
Rechtssatz
Ein Anspruch auf Sonderzahlungen gebührt in der Regel nur dann, wenn er vertraglich (kollektivvertraglich) festgelegt oder durch regelmäßige Gewährung als konkludent vereinbart zu betrachten ist.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 168/91
Entscheidungstext OGH 23.10.1991 9 ObA 168/91
Veröff: ecolex 1992,190
- 9 ObA 104/02p
Entscheidungstext OGH 18.12.2002 9 ObA 104/02p
Auch
- 8 ObA 167/02w
Entscheidungstext OGH 20.03.2003 8 ObA 167/02w
Auch
- 8 ObA 30/04a
Entscheidungstext OGH 15.04.2004 8 ObA 30/04a
Vgl auch; Beisatz: Grundsätzlich bildet der Kollektivvertrag die Rechtsgrundlage für die Sonderzahlungen. Strittige Fragen hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzungen, der Anspruchshöhe und der Anspruchsdauer sind daher durch Interpretation der jeweiligen kollektivvertraglichen Bestimmungen zu lösen. (T1)
Beisatz: Hier: § 11 lit a KollV für Arbeiter im Hotel- und Gastgewerbe. (T2)
- 9 ObA 97/14a
Entscheidungstext OGH 18.12.2014 9 ObA 97/14a
Auch; Beis wie T1
- 9 ObA 13/25i
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 29.04.2025 9 ObA 13/25i
Schlagworte
Angestellte, Entgelt, Lohn, Gehalt, Vereinbarung, stillschweigend, Kollektivvertrag
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0027834
Zuletzt aktualisiert am
23.06.2025
Dokumentnummer
JJR_19911023_OGH0002_009OBA00168_9100000_002