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Rechtssatz RS0027942×

Rechtssatz RS0027942

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0027942

Entscheidungsdatum

11.05.2010

Rechtssatz

Gerade dann, wenn ein unkündbares Dienstverhältnis vorliegt, darf das dem Dienstgeber zustehende Direktionsrecht hinsichtlich der Verwendung des Dienstnehmers nicht zu eng umgrenzt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 66/67
    Entscheidungstext OGH 19.09.1967 4 Ob 66/67
    Veröff: Arb 8451
  • 9 ObA 192/93
    Entscheidungstext OGH 08.09.1993 9 ObA 192/93
    Beisatz: § 48 ASGG (T1)
  • 8 ObA 239/94
    Entscheidungstext OGH 15.09.1994 8 ObA 239/94
    Beis wie T1
  • 8 ObA 309/94
    Entscheidungstext OGH 24.05.1995 8 ObA 309/94
    Beisatz: Anderenfalls könnte die Tätigkeit der Dienstnehmer nicht den Bedürfnissen des Betriebes angepaßt werden. (T2); Beis wie T1
  • 9 ObA 227/97s
    Entscheidungstext OGH 27.08.1997 9 ObA 227/97s
    Beisatz: Aber auch bei Unkündbarkeit gibt es Grenzen in der Zumutbarkeit der neuen Beschäftigung, die nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe der Gleichwertigkeit liegen muss. (T3)
  • 9 ObA 75/09h
    Entscheidungstext OGH 11.05.2010 9 ObA 75/09h
    Auch; Beisatz: Im Rahmen des Direktionsrechts des Arbeitgebers gegenüber unkündbaren Arbeitnehmern kann zwar ua eine Änderung des zeitlichen Verhältnisses einzelner Tätigkeiten zueinander erfolgen, nicht aber eine einseitige Verlängerung der Wochenarbeitszeit (hier: von 39 auf 40 Wochenstunden). (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1967:RS0027942

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

23.06.2010

Dokumentnummer

JJR_19670919_OGH0002_0040OB00066_6700000_001