Rechtssatz RS0027969
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0027969
Entscheidungsdatum
24.10.2024
Rechtssatz
Mangels Vereinbarung gebührt gemäß § 6 AngG (§ 1152 ABGB) für die Rufbereitschaft ein ortsübliches bzw angemessenes Entgelt. In der Regel ist die Rufbereitschaft aber geringer zu entlohnen als die Leistung selbst.Mangels Vereinbarung gebührt gemäß Paragraph 6, AngG (Paragraph 1152, ABGB) für die Rufbereitschaft ein ortsübliches bzw angemessenes Entgelt. In der Regel ist die Rufbereitschaft aber geringer zu entlohnen als die Leistung selbst.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 53/92
Entscheidungstext OGH 18.03.1992 9 ObA 53/92
Veröff: EvBl 1992/177 S 763 = ZAS 1993/6 S 104 (Andexlinger) = WBl 1992,259 = RdW 1992,350 = Arb 11018
- 8 ObA 321/01s
Entscheidungstext OGH 29.08.2002 8 ObA 321/01s
Beisatz: Hier: In der Rufbereitschaft ist eine zusätzliche Arbeitsleistung des Klägers zu sehen, deren Unentgeltlichkeit bzw Abgeltung durch das, wenngleich überkollektivvertragliche, Gehalt mangels entsprechender Vereinbarung nicht angenommen werden kann. (T1); Veröff: SZ 2002/109
- 8 ObA 61/18f
Entscheidungstext OGH 25.01.2019 8 ObA 61/18f
nur: Mangels Vereinbarung gebührt gemäß § 6 AngG (§ 1152 ABGB) für die Rufbereitschaft ein ortsübliches bzw angemessenes Entgelt. (T2)
- 8 ObA 4/20a
Entscheidungstext OGH 24.04.2020 8 ObA 4/20a
- 8 ObA 57/23z
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 24.10.2024 8 ObA 57/23z
Beisatz: Bei der Rufbereitschaft handelt es sich um eine zusätzliche Leistung des Arbeitnehmers, die gesondert zu entlohnen ist. (T3)
Schlagworte
Angestellte, Lohn, Gehalt, Abruf, Bereitschaft, Arbeitsbereitschaft, Arbeitszeitgesetz
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0027969
Zuletzt aktualisiert am
19.12.2024
Dokumentnummer
JJR_19920318_OGH0002_009OBA00053_9200000_004