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Rechtssatz RS0029210×

Rechtssatz RS0029210

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0029210

Geschäftszahl

4Ob104/78 (4Ob105/78)

Entscheidungsdatum

08.05.1979

Norm

AngG §17a Abs4
UrlG §6 Abs6
UrlG Art9 Abs5

Rechtssatz

Jene Sonderzahlungen, deren Höhe nur von der Dauer des Arbeitsverhältnisses abhängt und die, wie insbesonders ein Urlaubszuschuß (dreizehntes Monatsgehalt) oder eine Weihnachtsremuneration (vierzehntes Monatsgehalt), zu bestimmten Zeitpunkten fällig werden, sind bei einem Verbrauch des Urlaubs während des aufrechten Arbeitsverhältnisses naturgemäß nicht noch einmal in den beim Urlaubsantritt auszuzahlenden Betrag einzubeziehen. Nur dort, wo eine Sonderzahlung - ausnahmsweise - von der Dauer des Arbeitsverhältnisses, sondern von den Zeiten der tatsächlichen Arbeitsleistung abhängig gemacht wird, müßte sie, um eine Verminderung des Entgelts durch den Urlaubsverbrauch hintanzuhalten, auch dabei anteilig berücksichtigt werden.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 104/78
    Entscheidungstext OGH 08.05.1979 4 Ob 104/78
    Veröff: EvBl 1979/203 S 516 = Arb 9781 = JBl 1980,439 = ZAS 1980,3 (mit Anmerkung von Schrank) = IndS 1979,1150 = DRdA 1981,239 (mit Anmerkung von Jabornegg) = SZ 52/75

Schlagworte

SW: Urlaubsgesetz, Urlaubsgeld, Berechnung, Bemessung, Höhe, Ausmaß, Umfang, Entgelt, Weihnachtsgeld, aliquot, Angestellte

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0029210

Dokumentnummer

JJR_19790508_OGH0002_0040OB00104_7800000_003