Rechtssatz RS0030286
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0030286
Entscheidungsdatum
21.10.2014
Rechtssatz
Soweit eine im Sinne des § 34 Abs 2 MRG gesetzlich angeordnete Fortgeltung mietvertraglicher Regelungen reicht, ist ein Verwendungsanspruch im Sinne des § 1041 ABGB ausgeschlossen.Soweit eine im Sinne des Paragraph 34, Absatz 2, MRG gesetzlich angeordnete Fortgeltung mietvertraglicher Regelungen reicht, ist ein Verwendungsanspruch im Sinne des Paragraph 1041, ABGB ausgeschlossen.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 641/94
Entscheidungstext OGH 24.11.1994 6 Ob 641/94
- 7 Ob 256/98t
Entscheidungstext OGH 30.09.1998 7 Ob 256/98t
Beisatz: Im Anwendungsbereich des § 34 Abs 2 MRG ist demnach ein den vertraglichen Mietzins übersteigendes Benützungsentgelt gegen den Mieter ausgeschlossen; in einer solchen Höhe kann - bei Verschulden des mit der Rückstellung säumigen Mieters - nur ein Schadenersatzanspruch geltend gemacht werden. (T1)
- 2 Ob 215/10x
Entscheidungstext OGH 27.02.2012 2 Ob 215/10x
Vgl; Beisatz: Kommt die Fiktion gemäß § 34 Abs 2, § 35 Abs 1 MRG zum Tragen, hat der Vermieter für deren Dauer weiterhin Anspruch auf den vertraglichen Mietzins, für die Zeit einer allfälligen weiteren titellosen Benützung auf Zahlung eines auf § 1041 ABGB gestützten Benützungsentgelts. (T2); Auch Beis wie T1
Veröff: SZ 2012/20
- 10 Ob 52/14s
Entscheidungstext OGH 21.10.2014 10 Ob 52/14s
Auch; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0030286
Zuletzt aktualisiert am
12.12.2014
Dokumentnummer
JJR_19941124_OGH0002_0060OB00641_9400000_002