Rechtssatz RS0032095
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032095
Geschäftszahl
1Ob157/56; 6Ob68/65; 8Ob601/87
Entscheidungsdatum
25.11.1987
Rechtssatz
Eine Bürgschaftserklärung ohne Benennung des Gläubigers ist zulässig. Es muß aber ein Bürgschaftsvertrag zwischen Bürgen und Gläubiger zustandegekommen sein, damit die Bürgschaft wirksam wird.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 157/56
Entscheidungstext OGH 11.04.1956 1 Ob 157/56
Veröff: EvBl 1957/84 S 129
- 6 Ob 68/65
Entscheidungstext OGH 17.03.1965 6 Ob 68/65
- 8 Ob 601/87
Entscheidungstext OGH 25.11.1987 8 Ob 601/87
nur: Es muß aber ein Bürgschaftsvertrag zwischen Bürgen und Gläubiger zustandegekommen sein, damit die Bürgschaft wirksam wird. (T1) Beisatz: Voraussetzung für das wirksame Zustandekommen der Bürgschaft ist die Bestimmbarkeit der Verbindlichkeit die durch die Bürgschaft gesichert werden soll. (T2) Veröff: ÖBA 1988,716
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0032095
Dokumentnummer
JJR_19560411_OGH0002_0010OB00157_5600000_001