Rechtssatz RS0032149
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0032149
Geschäftszahl
2Ob740/55; 5Ob226/69; 6Ob95/16p
Entscheidungsdatum
27.06.2016
Rechtssatz
Eine Verbürgung für bedingte oder künftige Forderungen ist zulässig. Die Bürgschaft kann daher für eine Forderung aus einem dem Hauptschuldner zu gewährenden Kredit (Kreditbürgschaft) eingegangen werden. Die Bürgschaft äußert hier ihre Wirkung nur für den Fall, dass die Hauptschuld entsteht (nach Wolff bei Klang, 2.Auflage zu § 1351 ABGB).Eine Verbürgung für bedingte oder künftige Forderungen ist zulässig. Die Bürgschaft kann daher für eine Forderung aus einem dem Hauptschuldner zu gewährenden Kredit (Kreditbürgschaft) eingegangen werden. Die Bürgschaft äußert hier ihre Wirkung nur für den Fall, dass die Hauptschuld entsteht (nach Wolff bei Klang, 2.Auflage zu Paragraph 1351, ABGB).
Entscheidungstexte
- 2 Ob 740/55
Entscheidungstext OGH 29.02.1956 2 Ob 740/55
- 5 Ob 226/69
Entscheidungstext OGH 17.09.1969 5 Ob 226/69
- 6 Ob 95/16p
Entscheidungstext OGH 27.06.2016 6 Ob 95/16p
Auch; nur: Eine Verbürgung für bedingte oder künftige Forderungen ist zulässig. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1956:RS0032149
Zuletzt aktualisiert am
17.08.2016
Dokumentnummer
JJR_19560229_OGH0002_0020OB00740_5500000_001