Rechtssatz RS0033170
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033170
Geschäftszahl
2Ob355/29; 5Ob646/76; 4Ob569/79; 6Ob383/97k; 6Ob218/05k; 6Ob8/07f
Entscheidungsdatum
16.03.2007
Rechtssatz
Der Anweisende kann die Anweisung widerrufen, wenn zwar der Angewiesene, nicht aber der Anweisungsempfänger die Anweisung angenommen hat.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 355/29
Entscheidungstext OGH 30.04.1929 2 Ob 355/29
Veröff: SZ 11/90
- 5 Ob 646/76
Entscheidungstext OGH 05.10.1976 5 Ob 646/76
Veröff: QuHGZ 1977 H1-2,149
- 4 Ob 569/79
Entscheidungstext OGH 27.11.1979 4 Ob 569/79
- 6 Ob 383/97k
Entscheidungstext OGH 10.09.1998 6 Ob 383/97k
- 6 Ob 218/05k
Entscheidungstext OGH 15.12.2005 6 Ob 218/05k
Beisatz: Die Annahme der Anweisung ist eine empfangsdürftige Erklärung. Der unmittelbare Anspruch des Anweisungsempfängers entsteht also erst, wenn ihm die Erklärung des Anweisenden über die Erklärung des Angewiesenen zugekommen ist. (T1); Beisatz: Hier: Der Käufer hat aber einen unwiderruflichen Auftrag erteilt. (T2)
- 6 Ob 8/07f
Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 8/07f
Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Überweisungsauftrag an Bank. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1929:RS0033170
Dokumentnummer
JJR_19290430_OGH0002_0020OB00355_2900000_001