Rechtssatz RS0033592
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033592
Geschäftszahl
6Ob512/77 (6Ob513/77); 8Ob549/82; 1Ob1591/91; 13Bkd4/07
Entscheidungsdatum
25.02.2008
Rechtssatz
Bei einem Antrag nach § 19 Abs 3 RAO darf die Ausfolgung des erlegten Betrages nur einverständlich oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung, nicht aber auf Grund eines Antrages des Erlagsgegners erfolgen, weil dem Rechtsanwalt gemäß § 19 Abs 4 RAO für seine Forderung aus der Vertretung am erlegten Betrag ein gesetzliches Pfandrecht zusteht.Bei einem Antrag nach Paragraph 19, Absatz 3, RAO darf die Ausfolgung des erlegten Betrages nur einverständlich oder auf Grund einer gerichtlichen Entscheidung, nicht aber auf Grund eines Antrages des Erlagsgegners erfolgen, weil dem Rechtsanwalt gemäß Paragraph 19, Absatz 4, RAO für seine Forderung aus der Vertretung am erlegten Betrag ein gesetzliches Pfandrecht zusteht.
Entscheidungstexte
- 6 Ob 512/77
Entscheidungstext OGH 31.03.1977 6 Ob 512/77
Veröff: RZ 1977/110 S 215
- 8 Ob 549/82
Entscheidungstext OGH 10.03.1983 8 Ob 549/82
- 1 Ob 1591/91
Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 1591/91
Vgl auch; Beisatz: Im Fall eines rechtskräftigen Erlagsannahmebeschlusses mit einer anderslautenden Ausfolgungsklausel ("... über Antrag des Erlagsgegners oder ...") kann der Erleger den gemäß diesen Ausfolgungsbedingungen erlassenen Ausfolgungsbeschluss allerdings nicht erfolgreich anfechten. (T1)
- 13 Bkd 4/07
Entscheidungstext OGH 25.02.2008 13 Bkd 4/07
Auch
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1977:RS0033592
Zuletzt aktualisiert am
09.07.2008
Dokumentnummer
JJR_19770331_OGH0002_0060OB00512_7700000_002