Rechtssatz RS0033614
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0033614
Geschäftszahl
7Ob174/64; 8Ob503/80 (8Ob504/80); 6Ob18/99m; 1Ob135/02p; 10Ob18/04a
Entscheidungsdatum
27.04.2004
Rechtssatz
Irrtümlich bezahlte Unterhaltsbeträge können nicht zurückgefordert werden, wenn der Unterhaltsberechtigte sie verbraucht hat (wie SZ 13/262, unter Ablehnung der Entscheidung SZ 14/65 !)
Entscheidungstexte
- 7 Ob 174/64
Entscheidungstext OGH 12.08.1964 7 Ob 174/64
Veröff: EvBl 1965/2 S 12 = JBl 1965,36
- 8 Ob 503/80
Entscheidungstext OGH 24.04.1980 8 Ob 503/80
- 6 Ob 18/99m
Entscheidungstext OGH 15.07.1999 6 Ob 18/99m
Vgl auch; Beisatz: Bei gutgläubigem Verbrauch von Unterhaltsleistungen kann von einer echten Bereicherung nicht gesprochen werden. (T1)
- 1 Ob 135/02p
Entscheidungstext OGH 29.04.2003 1 Ob 135/02p
- 10 Ob 18/04a
Entscheidungstext OGH 27.04.2004 10 Ob 18/04a
Vgl; Beisatz: Eine Änderung der Unterhaltsbemessung für die Vergangenheit hat damit, ob infolge einer rückwirkenden Herabsetzung der Unterhaltsleistung bereits gezahlte Beträge zurückgefordert werden können, oder ob ein solcher Rückforderungsanspruch daran scheitert, dass der Unterhaltsberechtigte den Unterhalt in gutem Glauben verbraucht hat, nichts zu tun. Diese Fragen sind im streitigen Verfahren zu klären. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0033614
Dokumentnummer
JJR_19640812_OGH0002_0070OB00174_6400000_001