Rechtssatz RS0034146
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0034146
Entscheidungsdatum
25.10.2017
Rechtssatz
Das Recht des Fahrweges bleibt durch die Benützung des dienenden Grundstückes zum Gehen erhalten.
Entscheidungstexte
- 5 Ob 1511/89
Entscheidungstext OGH 11.04.1989 5 Ob 1511/89
- 8 Ob 116/08d
Entscheidungstext OGH 13.11.2008 8 Ob 116/08d
Auch; Beisatz: Schon die Teilausübung eines Rechts auf fremdem Grund schließt die Verjährung nach § 1482 Satz 1 ABGB aus. Insoweit ist § 1482 ABGB gegenüber § 1479 ABGB die speziellere Norm. Nur dann, wenn der Grund einer bloßen Teilrechtsausübung der Dienstbarkeit die Untersagung oder Hinderung durch den Eigentümer des dienenden Grundes ist, kann das Recht im nicht ausgeübten Umfang verjähren. (T1); Beisatz: Hier: Kein Eintritt der Verjährung hinsichtlich des eingeräumten Gehrechts und Fahrrechts auch für andere als landwirtschaftliche Zwecke, wenngleich das Gehrecht und Fahrrecht regelmäßig nur zur Bewirtschaftung des herrschenden Grundstücks zu landwirtschaftlichen Zwecken ausgeübt wurde. (T2)
- 7 Ob 149/17p
Entscheidungstext OGH 18.10.2017 7 Ob 149/17p
- 8 Ob 101/17m
Entscheidungstext OGH 25.10.2017 8 Ob 101/17m
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0034146
Zuletzt aktualisiert am
13.12.2017
Dokumentnummer
JJR_19890411_OGH0002_0050OB01511_8900000_001