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Rechtssatz RS0034340×

Rechtssatz RS0034340

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034340

Geschäftszahl

2Ob250/59; 2Ob291/61; 1Ob135/65; 2Ob441/65; 4Ob156/24f

Entscheidungsdatum

22.07.2025

Rechtssatz

Um die Verjährungsfrist in Lauf zu setzen, braucht die Person des Beschädigten nicht in einer für das Gericht bindenden Art festgestellt sein. Die Frist ist daher nicht etwa erst vom Tag der Rechtskraft eines verurteilenden Straferkenntnis zu rechnen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 250/59
    Entscheidungstext OGH 17.06.1959 2 Ob 250/59
    Veröff: ZVR 1960/52 S 41
  • 2 Ob 291/61
    Entscheidungstext OGH 08.09.1961 2 Ob 291/61
  • 1 Ob 135/65
    Entscheidungstext OGH 21.07.1965 1 Ob 135/65
    nur: Um die Verjährungsfrist in Lauf zu setzen, braucht die Person des Beschädigten nicht in einer für das Gericht bindenden Art festgestellt sein. (T1) Veröff: JBl 1966,209
  • 2 Ob 441/65
    Entscheidungstext OGH 03.02.1966 2 Ob 441/65
  • 4 Ob 156/24f
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 22.07.2025 4 Ob 156/24f
    vgl; Beisatz: Inwieweit sich aus einer Anklageschrift „gesicherte Verfahrensergebnisse“ für einen zivilrechtlichen Anspruch ergeben, kann nur im Einzelfall beurteilt werden. Dass die Anklageschrift, die sich für den Ersatzanspruch der Klägerin auf eine komplexe Indizienkette stützt, die Verjährungsfrist nicht in Gang setzt, begründet keine korrekturbedürftige Fehlbeurteilung. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1959:RS0034340

Im RIS seit

17.06.1959

Zuletzt aktualisiert am

22.08.2025

Dokumentnummer

JJR_19590617_OGH0002_0020OB00250_5900000_001