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Rechtssatz RS0034706×

Rechtssatz RS0034706

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0034706

Geschäftszahl

7Ob515/95 (7Ob516/95); 4Ob157/07b; 2Ob52/16k; 2Ob128/22w

Entscheidungsdatum

06.09.2022

Rechtssatz

Die "Rechtsbedingung" wird nicht privatautonom beigefügt, sondern ist vom Gesetz her vorgesehen, sodass man sie auch als gesetzliches Tatbestandsmerkmal (Wirksamkeitserfordernis) verstehen kann. Bei der Rechtsbedingung ist es eine Frage der Gesetzesauslegung, ob sie resolutiv oder suspensiv wirkt, sonst der Auslegung des Rechtsgeschäftes.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 515/95
    Entscheidungstext OGH 27.01.1995 7 Ob 515/95
  • 4 Ob 157/07b
    Entscheidungstext OGH 02.10.2007 4 Ob 157/07b
    Auch; Beisatz: Die Erfüllung der normativen Bedingung ist aufgrund eines gesetzlichen Tatbestands die Voraussetzung für die Wirksamkeit des jeweils betroffenen Rechtsgeschäfts. (T1)
  • 2 Ob 52/16k
    Entscheidungstext OGH 27.04.2017 2 Ob 52/16k
    Vgl; nur: Die "Rechtsbedingung" wird nicht privatautonom beigefügt, sondern ist vom Gesetz her vorgesehen, sodass man sie auch als gesetzliches Tatbestandsmerkmal (Wirksamkeitserfordernis) verstehen kann. (T2)
    Beisatz: Die gerichtliche Genehmigung eines Vertrages ist eine aufschiebend wirkende Rechtsbedingung, weil sie nicht im Willen der Parteien, sondern im Willen des Gesetzes liegt. (T3); Veröff: SZ 2017/52
  • 2 Ob 128/22w
    Entscheidungstext OGH 06.09.2022 2 Ob 128/22w
    nur T2; Beisatz: Hier: Grundverkehrsbehördliche Genehmigung. (T4)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0034706

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2022

Dokumentnummer

JJR_19950127_OGH0002_0070OB00515_9500000_001