Rechtssatz RS0035291
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0035291
Geschäftszahl
3Ob1071/36; 8Ob218/66; 7Ob296/01g
Entscheidungsdatum
19.12.2001
Rechtssatz
Der Mangel der Vertretungsbefugnis im Zeitpunkte der Kündigung kann bis zum Schluß der Verhandlung behoben werden. (Nachträgliche Abgabe und Annahme der Erbserklärung desjenigen, der als Vertreter der kündigenden Verlassenschaft einschreitet).
Entscheidungstexte
- 3 Ob 1071/36
Entscheidungstext OGH 30.12.1936 3 Ob 1071/36
Veröff: SZ 18/236
- 8 Ob 218/66
Entscheidungstext OGH 06.09.1966 8 Ob 218/66
Beisatz: Die Eventualmaxime ändert im Bestandverfahren nichts an der zwingenden Vorschrift des § 6 ZPO, dh, daß der Mangel der gesetzlichen Vertretung auch nach Ablauf der Einwendungsfrist von Amts wegen wahrzunehmen ist und die gerichtlichen Aufträge zu seiner Behebung erteilt werden müssen. (T1) Veröff: EvBl 1967/182 S 214 = MietSlg 18650
- 7 Ob 296/01g
Entscheidungstext OGH 19.12.2001 7 Ob 296/01g
nur: Der Mangel der Vertretungsbefugnis im Zeitpunkte der Kündigung kann bis zum Schluß der Verhandlung behoben werden. (T2) Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1936:RS0035291
Dokumentnummer
JJR_19361230_OGH0002_0030OB01071_3600000_001