Rechtssatz RS0035634
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0035634
Entscheidungsdatum
23.06.2020
Rechtssatz
Auch die von Amts wegen erfolgenden Zustellungen müssen bei Endigung der Prozessvollmacht an den bisherigen Vertreter der Partei vorgenommen werden, bis die Partei dem Gericht die Bestellung eines anderen Rechtsanwaltes angezeigt hat.
RG vom 17.06.1942, VIII 28; Veröff: DREvBl 1942/224RG vom 17.06.1942, römisch acht 28; Veröff: DREvBl 1942/224
Entscheidungstexte
- 1 Ob 595/84
Entscheidungstext OGH 27.06.1984 1 Ob 595/84
GlRS VwGH vom 06.04.1951, Zl 269/51;
Beisatz: Das gleiche gilt im Verwaltungsverfahren. (T1) Veröff: NBlRA 1951,118
- 9 ObA 89/93
Entscheidungstext OGH 28.04.1993 9 ObA 89/93
Auch; Beisatz: Hier: Zustellung des Berufungsurteiles. (T2)
- 9 ObA 144/98m
Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 ObA 144/98m
Auch; Beisatz: Sinn der "Namhaftmachung" eines Bevollmächtigten ist es, dem Gericht aufgrund der Aktenlage die Möglichkeit zu geben, allfällige Vertretungsverhältnisse auch berücksichtigen zu können. (T3)
- 8 ObA 53/10t
Entscheidungstext OGH 18.08.2010 8 ObA 53/10t
Beisatz: Hier: Ladung zur Berufungsverhandlung im arbeitsgerichtlichen Verfahren. (T4)
- 5 Ob 85/20s
Entscheidungstext OGH 23.06.2020 5 Ob 85/20s
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0035634
Zuletzt aktualisiert am
11.08.2020
Dokumentnummer
JJR_19840627_OGH0002_0010OB00595_8400000_001