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Rechtssatz RS0036266×

Rechtssatz RS0036266

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036266

Geschäftszahl

4Ob628/88; 4Ob183/25b

Entscheidungsdatum

28.01.2026

Rechtssatz

Ein Beklagter, der gemäß Paragraph 239, Absatz 2, ZPO bei sonstigem Ausschluß (Paragraph 59, Absatz eins, ZPO) den Antrag auf Sicherheitsleistung für die Prozeßkosten stellen muß und auch stellt, wird durch Paragraph 61, ZPO nur von der Verpflichtung zur Fortsetzung des Verfahrens in der Hauptsache befreit; nur insoweit kommt einem solchen Antrag daher die Wirkung einer echten "prozeßhindernden" Einrede zu. Die sonstigen in Paragraph 239, Absatz 2, ZPO genannten Einreden und Prozeßhandlungen - soweit es sich nicht um solche handelt, die nicht präkludiert, sondern auch im Fall der Verspätung noch als Anregung zur amtswegigen Wahrnehmung zu behandeln sind - muß aber der Beklagte trotz rechtzeitiger Stellung des Antrages auf Prozeßkostensicherheitsleistung gleichzeitig mit diesem, also schon bei der ersten Tagsatzung, erheben bzw vornehmen (Hier: Unzuständigkeit).

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 628/88
    Entscheidungstext OGH 07.02.1989 4 Ob 628/88
    Veröff: RZ 1989/67 S 189 = JBl 1989,594
  • 4 Ob 183/25b
    Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 28.01.2026 4 Ob 183/25b

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0036266

Im RIS seit

07.02.1989

Zuletzt aktualisiert am

05.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19890207_OGH0002_0040OB00628_8800000_001