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Rechtssatz RS0036695

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0036695

Geschäftszahl

8Ob19/66 (8Ob20/66); 1Ob745/78; 9ObA273/90

Entscheidungsdatum

24.10.1990

Rechtssatz

Der vor der Berufung gesondert von ihr eingebrachte Rekurs gegen einen Ausspruch gemäß Paragraph 261, Absatz 3, ZPO ist nicht gemäß Paragraph 84, Absatz 2, ZPO als Berufung zu behandeln, sondern gemäß Paragraph 261, Absatz 3, ZPO als unzulässig zurückzuweisen.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 19/66
    Entscheidungstext OGH 08.02.1966 8 Ob 19/66
    Veröff: SZ 39/26
  • 1 Ob 745/78
    Entscheidungstext OGH 22.11.1978 1 Ob 745/78
    Auch; Beisatz: Mit näheren Ausführungen über die Tragweite des der SZ 39/26 vorangestellten Rechtssatzes. (T1) Veröff: JBl 1979,373
  • 9 ObA 273/90
    Entscheidungstext OGH 24.10.1990 9 ObA 273/90
    Vgl; Beisatz: Sind zugleich Rekurs und Berufung eingebracht worden, wäre der Rekurs nur als falsch bezeichneter Teil der Berufung zu behandeln und über das allfällige Vorliegen eines Prozeßhindernisses der Rechtskraft oder der Streitanhängigkeit im Sinne der §§ 471 Z 6, 473 Abs 1, 475 ZPO zu entscheiden gewesen (vgl EvBl 1965/205). (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0036695

Dokumentnummer

JJR_19660208_OGH0002_0080OB00019_6600000_001