Rechtssatz RS0037663
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0037663
Entscheidungsdatum
17.01.2019
Rechtssatz
Zur Rechtsnatur des Eventualbegehrens. Hat der Erstrichter dem Hauptbegehren stattgegeben, obwohl nur das Eventualbegehren begründet war, dann hat das Berufungsgericht, wenn unrichtige rechtliche Beurteilung geltend gemacht wurde, so zu entscheiden, wie der Erstrichter hätte entscheiden sollen, dh es weist das Hauptbegehren ab und gibt dem Eventualbegehren statt, falls die tatsächlichen Feststellungen hiezu ausreichen.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 129/53
Entscheidungstext OGH 01.04.1953 3 Ob 129/53
- 6 Ob 168/68
Entscheidungstext OGH 10.07.1968 6 Ob 168/68
Beisatz: Hier: Eventualbegehren ebenfalls unbegründet und daher vom Berufungsgericht auch abgewiesen. (T1)
- 9 ObA 53/01m
Entscheidungstext OGH 23.05.2001 9 ObA 53/01m
Auch
- 9 Ob 4/09t
Entscheidungstext OGH 29.10.2009 9 Ob 4/09t
Auch
- 6 Ob 104/11d
Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 104/11d
Auch; Veröff: SZ 2011/114
- 1 Ob 33/16h
Entscheidungstext OGH 19.10.2016 1 Ob 33/16h
Vgl auch; Beisatz: Hier rügen die Revisionswerber zu Recht, dass das Berufungsgericht ihre Sachanträge nicht erledigte, wenn es das Hauptbegehren abwies und auf das Eventualbegehren nicht einging. (T2)
- 5 Ob 134/18v
Entscheidungstext OGH 17.01.2019 5 Ob 134/18v
Auch; Beis wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0037663
Zuletzt aktualisiert am
07.12.2023
Dokumentnummer
JJR_19530401_OGH0002_0030OB00129_5300000_001