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Rechtssatz RS0037689

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0037689

Entscheidungsdatum

15.03.2021

Norm

ZPO nF §227 Abs2 III

Rechtssatz

Ansprüche, die nach der Wertzuständigkeit vor die Bezirksgerichte gehören, können nunmehr mit solchen gemeinsam eingeklagt werden, welche vor dem Gerichtshof erster Instanz geltend zu machen sind. Von Paragraph 227, Absatz 2, Satz 1 ZPO wird nur das Verbindungshindernis der dergestalt umrissenen sachlichen Zuständigkeit betroffen und beseitigt; die sonstigen Zuständigkeitserfordernisse für die Häufung von Ansprüchen gemäß Paragraph 227, Absatz eins, ZPO bleiben durch die Ausnahmebestimmung des Paragraph 227, Absatz 2, erster Satz ZPO unberührt. (hier: mangelnde gleiche örtliche Zuständigkeit).

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 608/84
    Entscheidungstext OGH 08.11.1984 8 Ob 608/84
    Veröff: JBl 1985,685
  • 3 Ob 2084/96h
    Entscheidungstext OGH 27.03.1996 3 Ob 2084/96h
    Auch
  • 4 Ob 22/21w
    Entscheidungstext OGH 15.03.2021 4 Ob 22/21w
    Beisatz: § 227 Abs 2 ZPO gilt auch für Eventualbegehren. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0037689

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

10.05.2021

Dokumentnummer

JJR_19841108_OGH0002_0080OB00608_8400000_001