Rechtssatz RS0038314
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0038314
Geschäftszahl
4Ob49/69; 1Ob71/72; 4Ob98/84; 9ObA199/02h; 9ObA11/05s
Entscheidungsdatum
11.05.2005
Norm
ABGB §1151 IA
JN §1 CIa1
KunstakademieG §10 Abs2 lita
Kunstakademie - DO §1 Abs2
Kunstakademie - DO §9
Rechtssatz
Durch die Erteilung eines Lehrauftrages - als einseitigen Hoheitsakt des Bundesministerium für Unterricht - wird weder ein öffentlich - rechtliches noch ein privatrechtliches Dienstverhältnis begründet. Über Ansprüche, die aus diesem Rechtsverhältnis entstanden sind, haben nicht die Gerichte, sondern die Verwaltungsbehörden zu entscheiden.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 49/69
Entscheidungstext OGH 09.09.1969 4 Ob 49/69
Veröff: JBl 1969,674 = EvBl 1970/116 S 187 = Arb 8650 = DRdA 1971,169 (ablehnend Waas) = SozM ID,788
- 1 Ob 71/72
Entscheidungstext OGH 19.04.1972 1 Ob 71/72
Vgl auch
- 4 Ob 98/84
Entscheidungstext OGH 28.10.1985 4 Ob 98/84
Vgl aber; Veröff: Arb 10486
- 9 ObA 199/02h
Entscheidungstext OGH 04.12.2002 9 ObA 199/02h
Vgl aber
- 9 ObA 11/05s
Entscheidungstext OGH 11.05.2005 9 ObA 11/05s
Vgl aber; Beisatz: Die Anwendung privaten Arbeitsrechts kann nicht dadurch umgangen werden, dass der öffentliche Dienstgeber anstelle des an sich gebotenen privatrechtlichen Dienstvertrags vom Instrument des öffentlich-rechtlichen Lehrauftrags Gebrauch macht. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1969:RS0038314
Dokumentnummer
JJR_19690909_OGH0002_0040OB00049_6900000_001