Rechtssatz RS0039423
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0039423
Entscheidungsdatum
13.12.2016
Rechtssatz
Streitanhängigkeit setzt nicht völlige Identität der Tatsachenbehauptungen in beiden Rechtsstreitigkeiten voraus.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 23/78
Entscheidungstext OGH 11.05.1978 7 Ob 23/78
- 7 Ob 207/10g
Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 207/10g
- 7 Ob 194/10w
Entscheidungstext OGH 15.12.2010 7 Ob 194/10w
- 6 Ob 3/11a
Entscheidungstext OGH 28.01.2011 6 Ob 3/11a
- 3 Ob 196/10k
Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 196/10k
- 8 Ob 108/10f
Entscheidungstext OGH 25.01.2011 8 Ob 108/10f
- 5 Ob 7/11g
Entscheidungstext OGH 26.05.2011 5 Ob 7/11g
- 8 ObA 62/11t
Entscheidungstext OGH 29.09.2011 8 ObA 62/11t
Vgl auch; Beisatz: Die Einmaligkeitswirkung ist so wie die Streitanhängigkeit dann nicht gegeben, wenn die rechtserzeugenden Tatsachen nur teilweise übereinstimmen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass völlige Identität des rechtserzeugenden Sachverhalts vorausgesetzt ist. Entscheidend ist vielmehr, ob die (relevanten) Tatsachenbehauptungen im Folgeprozess im Wesentlichen, also im Kern dem (festgestellten) rechtserzeugenden Sachverhalt im rechtskräftig entschiedenen Vorprozess entsprechen. (T1)
- 3 Ob 173/16m
Entscheidungstext OGH 13.12.2016 3 Ob 173/16m
Auch; Beis wie T1
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1978:RS0039423
Zuletzt aktualisiert am
25.01.2017
Dokumentnummer
JJR_19780511_OGH0002_0070OB00023_7800000_002