Rechtssatz RS0040344
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040344
Geschäftszahl
8Ob36/73; 2Ob68/81; 2Ob79/89
Entscheidungsdatum
06.06.1989
Rechtssatz
Nach rechtskräftiger Verurteilung eines Verkehrsteilnehmers wegen Verletzung des Vorranges kann diesbezüglich im Zivilprozeß nur mehr zur Erörterung stehen, ob dem anderen trotz des ihm zustehenden Vorrangs ein Mitverschulden anzulasten ist (vgl ZVR 1964/263).Nach rechtskräftiger Verurteilung eines Verkehrsteilnehmers wegen Verletzung des Vorranges kann diesbezüglich im Zivilprozeß nur mehr zur Erörterung stehen, ob dem anderen trotz des ihm zustehenden Vorrangs ein Mitverschulden anzulasten ist vergleiche ZVR 1964/263).
Entscheidungstexte
- 8 Ob 36/73
Entscheidungstext OGH 06.03.1973 8 Ob 36/73
Veröff: ZVR 1974/121 S 187
- 2 Ob 68/81
Entscheidungstext OGH 19.10.1982 2 Ob 68/81
Vgl aber; Veröff: EvBl 1983/34 S 130 = ZVR 1984/107 S 103 = SZ 55/154
- 2 Ob 79/89
Entscheidungstext OGH 06.06.1989 2 Ob 79/89
Vgl aber; Beisatz: Die Frage, wie der vom Strafgericht festgestellte Sachverhalt unter dem Gesichtspunkt der Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung rechtlich zu qualifizieren ist, unterliegt jedoch als Rechtsfrage der selbständigen rechtlichen Beurteilung des Zivilrichters. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1973:RS0040344
Dokumentnummer
JJR_19730306_OGH0002_0080OB00036_7300000_002