Rechtssatz RS0040481
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0040481
Entscheidungsdatum
14.01.2010
Rechtssatz
Echt ist eine Urkunde dann, wenn sie tatsächlich von dem als Aussteller Bezeichneten herrührt (Fasching, Lehrbuch 2. Auflage RdZ 949; Rechberger - Simotta, ZPR 3. Auflage RdZ 506; Sperl, Lehrbuch 408).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 605/91
Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 605/91
Veröff: EvBl 1992/69 S 300
- 1 Ob 528/94
Entscheidungstext OGH 11.03.1994 1 Ob 528/94
Beisatz: Eine Urkunde ist falsch, wenn die Namensunterschrift nicht echt ist. Als Fälschung wird nach dem allgemeinen Sprachgebrauch die bewusste Angabe eines unrichtigen Ausstellers, die in der Regel auch mit einem unrichtigen Urkundeninhalt verbunden ist, verstanden. (T1)
- 6 Ob 222/09d
Entscheidungstext OGH 14.01.2010 6 Ob 222/09d
Beisatz: Wer als Aussteller einer Urkunde anzusehen ist, richtet sich nach dem äußeren Bild der Urkunde. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1991:RS0040481
Zuletzt aktualisiert am
23.02.2010
Dokumentnummer
JJR_19911218_OGH0002_0010OB00605_9100000_003