Rechtssatz RS0041395
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0041395
Geschäftszahl
1Ob622/94 (1Ob623/94, 1Ob624/94); 4Ob170/11w; 1Ob173/14v
Entscheidungsdatum
22.10.2014
Rechtssatz
Wird ein Wertpapier auf den Inhaber gestellt, so hat dies jedenfalls eine Beweislastumkehr zugunsten des jeweiligen Papierinhabers zur Folge.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 622/94
Entscheidungstext OGH 27.02.1995 1 Ob 622/94
Veröff: SZ 68/44
- 4 Ob 170/11w
Entscheidungstext OGH 28.02.2012 4 Ob 170/11w
Vgl auch; Beisatz: Namenssparbücher, die nicht unter § 31 Abs 3 BWG fallen (also keine auf Namen lautende „Kleinbetragssparbücher“), sind Rektapapiere; der Vorleger muss daher seine Berechtigung nachweisen. (T1); Beisatz: Zu Kleinbetragssparbüchern siehe RS0127716. (T2)
Veröff: SZ 2012/27
- 1 Ob 173/14v
Entscheidungstext OGH 22.10.2014 1 Ob 173/14v
Vgl; Beisatz: Gemäß § 328 ABGB streitet die Vermutung für die Redlichkeit des Besitzes (und damit für den Papierinhaber); die Unredlichkeit hat die Bank zu beweisen. (T3)
Beisatz: Hier: Teilschuldverschreibungen. (T4); Veröff: SZ 2014/96
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0041395
Zuletzt aktualisiert am
14.04.2016
Dokumentnummer
JJR_19950227_OGH0002_0010OB00622_9400000_005