Rechtssatz RS0041417
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0041417
Entscheidungsdatum
25.03.2003
Rechtssatz
Sind neben lebenden gesetzlichen oder testamentarisch eingesetzten Erben auch noch ungezeugte Personen zu Erben berufen, ist der Nachlaß den lebenden Erben unter den einer Substitution gleichgestellten Beschränkungen zugunsten der Ungeborenen gemäß § 707 ABGB, § 158 AußStrG, und § 174 Abs 2 Z 3 AußStrG einzuantworten (Mitteilung des BMJ, JMVBl 1908,3).Sind neben lebenden gesetzlichen oder testamentarisch eingesetzten Erben auch noch ungezeugte Personen zu Erben berufen, ist der Nachlaß den lebenden Erben unter den einer Substitution gleichgestellten Beschränkungen zugunsten der Ungeborenen gemäß Paragraph 707, ABGB, Paragraph 158, AußStrG, und Paragraph 174, Absatz 2, Ziffer 3, AußStrG einzuantworten (Mitteilung des BMJ, JMVBl 1908,3).
Entscheidungstexte
- 1 Ob 630/94
Entscheidungstext OGH 27.03.1995 1 Ob 630/94
Veröff: SZ 68/61
- 1 Ob 249/02b
Entscheidungstext OGH 25.03.2003 1 Ob 249/02b
Auch; Beisatz: Der Mantelbeschluss hat gemäß §174 Abs2 Z3 AußStrG als unabdingbares Erfordernis der "Einantwortungsverordnung" die Beschränkung der Erbin durch die fideikommissarische Substitution zu enthalten. (T1)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0041417
Dokumentnummer
JJR_19950327_OGH0002_0010OB00630_9400000_007