Rechtssatz RS0041517
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0041517
Geschäftszahl
2Ob98/82; 7Ob125/12a; 3Ob125/14z; 6Ob71/20i (6Ob189/20t)
Entscheidungsdatum
09.09.2020
Rechtssatz
Sobald der Urteilsspruch durch die Entscheidungsgründe gedeckt erscheint, ist eine Berichtigung des Urteilsspruches überhaupt ausgeschlossen. Es liegt in diesem Falle eben keine offenbare Unrichtigkeit des Urteiles im Sinne des § 419 Abs 1 ZPO, kein klar erkennbarer Irrtum des Gerichtes, vor. Die Korrektur eines solchen Urteilsspruches kann daher grundsätzlich nur im Rechtsmittelwege erfolgen.Sobald der Urteilsspruch durch die Entscheidungsgründe gedeckt erscheint, ist eine Berichtigung des Urteilsspruches überhaupt ausgeschlossen. Es liegt in diesem Falle eben keine offenbare Unrichtigkeit des Urteiles im Sinne des Paragraph 419, Absatz eins, ZPO, kein klar erkennbarer Irrtum des Gerichtes, vor. Die Korrektur eines solchen Urteilsspruches kann daher grundsätzlich nur im Rechtsmittelwege erfolgen.
Entscheidungstexte
- 2 Ob 98/82
Entscheidungstext OGH 27.04.1982 2 Ob 98/82
- 7 Ob 125/12a
Entscheidungstext OGH 26.09.2012 7 Ob 125/12a
- 3 Ob 125/14z
Entscheidungstext OGH 21.08.2014 3 Ob 125/14z
- 6 Ob 71/20i
Entscheidungstext OGH 09.09.2020 6 Ob 71/20i
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1982:RS0041517
Zuletzt aktualisiert am
24.11.2020
Dokumentnummer
JJR_19820427_OGH0002_0020OB00098_8200000_001