Rechtssatz RS0042285
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0042285
Entscheidungsdatum
21.02.2024
Rechtssatz
Dass sich das Berufungsgericht bei seinem Ausspruch nach § 500 Abs 2 ZPO in der Regel an die Bewertung des Klägers, welcher der Beklagte im Verfahren nicht widersprochen hat, halten kann besagt nicht, dass dieser Wert sozusagen automatisch für die Frage der Revisionszulässigkeit herangezogen werden kann.Dass sich das Berufungsgericht bei seinem Ausspruch nach Paragraph 500, Absatz 2, ZPO in der Regel an die Bewertung des Klägers, welcher der Beklagte im Verfahren nicht widersprochen hat, halten kann besagt nicht, dass dieser Wert sozusagen automatisch für die Frage der Revisionszulässigkeit herangezogen werden kann.
Entscheidungstexte
- 3 Ob 605/85
Entscheidungstext OGH 04.12.1985 3 Ob 605/85
- 2 Ob 686/86
Entscheidungstext OGH 11.11.1986 2 Ob 686/86
Auch
- 8 Ob 34/04i
Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 Ob 34/04i
Vgl auch; Beisatz: Der Bewertungsausspruch ist nicht schon deshalb entbehrlich, weil das Rekursgericht rechtsirrig eine Bindung an die Bewertung einer Forderung annehmen könnte. (T1)
- 5 Ob 150/08g
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 150/08g
Vgl; Beisatz: An die vom Kläger vorgenommene Bewertung des Entscheidungsgegenstands ist das Berufungsgericht nicht gebunden. (T2)
- 10 Ob 20/11f
Entscheidungstext OGH 03.05.2011 10 Ob 20/11f
Auch; Beis wie T2
- 6 Ob 22/24i
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 21.02.2024 6 Ob 22/24i
Beisatz wie T2
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0042285
Zuletzt aktualisiert am
30.04.2024
Dokumentnummer
JJR_19851204_OGH0002_0030OB00605_8500000_001