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Rechtssatz RS0042478×

Rechtssatz RS0042478

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0042478

Entscheidungsdatum

27.11.2025

Rechtssatz

Hat das Erstgericht die eingeklagte Forderung nur zum Teil zugesprochen, haben Kläger und Beklagter Berufung erhoben, und hat das Berufungsgericht das Ersturteil bestätigt, so müssen für die Beurteilung der Frage, ob der von der Bestätigung betroffene Teil S 60.000,-- übersteigt, beide bestätigenden Teile des Urteils des Berufungsgerichtes, obwohl sie zugunsten verschiedener Parteien ergingen, zusammengerechnet werden.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 15/86
    Entscheidungstext OGH 08.04.1986 2 Ob 15/86
    Veröff: EvBl 1987/33 S 147
  • 5 Ob 314/86
    Entscheidungstext OGH 25.11.1986 5 Ob 314/86
  • 9 ObA 35/93
    Entscheidungstext OGH 17.03.1993 9 ObA 35/93
    Vgl auch; Beisatz: Hier: § 46 Abs 1 Z 2 ASGG. (T1)
  • 4 Ob 221/16b
    Entscheidungstext OGH 22.11.2016 4 Ob 221/16b
    Auch; Beisatz: Auch wenn das Berufungsgericht über zwei Berufungen zu entscheiden hat, liegt bei einem einheitlichen Anspruch doch nur ein Streitgegenstand vor. Bei einem in einem Geldbetrag bestehenden Streitgegenstand ist die Revisionszulässigkeit daher nach der Summe der mit den Berufungen angestrebten Änderungen der erstinstanzlichen Entscheidung zu beurteilen. (T2)
    Beisatz: Entsprechend haben auch die Bewertungsaussprüche bei einem nicht in Geld bestehenden Entscheidungsgegenstand zu erfolgen. (T3)
  • 8 Ob 133/16s
    Entscheidungstext OGH 30.05.2017 8 Ob 133/16s
    Auch; Beis wie T2
  • 8 Ob 88/25m
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 27.11.2025 8 Ob 88/25m
    vgl

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0042478

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.01.2026

Dokumentnummer

JJR_19860408_OGH0002_0020OB00015_8600000_002