Rechtssatz RS0043140
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0043140
Geschäftszahl
7Ob236/64; 5Ob625/80; 1Ob48/98k; 1Ob70/99x
Entscheidungsdatum
29.06.1999
Rechtssatz
Hat das Berufungsgericht auf Grund eines mangelhaften Verfahrens (ohne Beweiswiederholung) vom Erstgericht abweichende Tatsachenfeststellungen getroffen und wird dieser Mangel in der Revision nicht gerügt, so ist der OGH an diese Feststellungen gebunden.
Entscheidungstexte
- 7 Ob 236/64
Entscheidungstext OGH 23.09.1964 7 Ob 236/64
- 5 Ob 625/80
Entscheidungstext OGH 03.06.1980 5 Ob 625/80
- 1 Ob 48/98k
Entscheidungstext OGH 19.05.1998 1 Ob 48/98k
Ähnlich; Beisatz: Hat Berufungsgericht ohne Anordnung einer Verfahrensergänzung ergänzende Feststellungen über Inhalt der Akten des UVS und des Verwaltungsgerichtshofs getroffen, der Kläger aber gar nicht behauptet, es sei der Akteninhalt unrichtig wiedergegeben worden, sondern meint, der UVS hätte andere Tatsachen feststellen müssen, so ist dieser Mangel nicht relevant. (T1)
- 1 Ob 70/99x
Entscheidungstext OGH 29.06.1999 1 Ob 70/99x
Ähnlich
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1964:RS0043140
Dokumentnummer
JJR_19640923_OGH0002_0070OB00236_6400000_001