Rechtssatz RS0043193
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0043193
Entscheidungsdatum
22.04.2014
Rechtssatz
Verstoß gegen den Unmittelbarkeitsgrundsatz, wenn das Berufungsgericht von Feststellungen, die das Erstgericht auf Grund von Urkundenbeweis und Zeugenbeweis getroffen hat, ohne Beweiswiederholung abgeht.
Anmerkung
Bem: Siehe auch RS0043461
Entscheidungstexte
- 7 Ob 193/75
Entscheidungstext OGH 20.11.1975 7 Ob 193/75
- 5 Ob 566/81
Entscheidungstext OGH 05.05.1981 5 Ob 566/81
- 1 Ob 17/08v
Entscheidungstext OGH 20.06.2008 1 Ob 17/08v
Auch; nur: Verstoß gegen den Unmittelbarkeitsgrundsatz, wenn das Berufungsgericht von Feststellungen, die das Erstgericht getroffen hat, ohne Beweiswiederholung abgeht. (T1)
- 7 Ob 45/12m
Entscheidungstext OGH 25.04.2012 7 Ob 45/12m
- 7 Ob 46/14m
Entscheidungstext OGH 22.04.2014 7 Ob 46/14m
Auch; Beisatz: Das Berufungsgericht verletzt den Grundsatz der Unmittelbarkeit, wenn es von erstgerichtlichen Feststellungen, die auf einer unmittelbaren Beweisaufnahme beruhen, ohne Beweiswiederholung abgeht oder sich bei wesentlichen Feststellungen zu einem Tatsachenkomplex, die von jenen des Erstgerichts abweichen, mit einer partiellen Beweiswiederholung begnügt. (T2);
Veröff: SZ 2014/38
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0043193
Zuletzt aktualisiert am
03.03.2016
Dokumentnummer
JJR_19751120_OGH0002_0070OB00193_7500000_001