Rechtssatz RS0043249
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0043249
Entscheidungsdatum
17.01.2023
Rechtssatz
Auch bei Behauptung des Vorliegens einer Berufskrankheit trifft die objektive Beweislast, dass das Leiden mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ursächlich auf die betrieblichen Einwirkungen zurückzuführen ist, den Versicherten. Eine Umkehrung der Beweislast erfolgt nicht.
Entscheidungstexte
- 10 ObS 29/95
Entscheidungstext OGH 28.02.1995 10 ObS 29/95
- 10 ObS 76/00z
Entscheidungstext OGH 25.07.2000 10 ObS 76/00z
- 10 ObS 21/01p
Entscheidungstext OGH 20.02.2001 10 ObS 21/01p
Vgl auch; Beisatz: Um Härten eines unzumutbaren Beweisnotstandes für den Versicherten zu vermeiden, genügt es bei Ansprüchen aus Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, dass die Krankheit (der Tod) typischerweise eine Folge der konkreten Berufsausübung sein kann (Anscheinsbeweis). (T1)
- 10 ObS 67/02d
Entscheidungstext OGH 28.05.2002 10 ObS 67/02d
Vgl auch; Beisatz: Hier: Arbeitsunfall. (T2)
- 10 ObS 5/10y
Entscheidungstext OGH 09.02.2010 10 ObS 5/10y
Auch; Beis wie T1
- 2 Ob 111/10b
Entscheidungstext OGH 08.07.2010 2 Ob 111/10b
Vgl auch; vgl Beis wie T1
- 10 ObS 62/16i
Entscheidungstext OGH 07.06.2016 10 ObS 62/16i
Beisatz: Hier: Anspruch auf Unfallrente gemäß § 79 StVG. (T3)
- 10 ObS 88/17i
Entscheidungstext OGH 13.09.2017 10 ObS 88/17i
Auch
- 10 ObS 132/22t
Entscheidungstext OGH 22.11.2022 10 ObS 132/22t
Vgl
- 10 ObS 108/22p
Entscheidungstext OGH 17.01.2023 10 ObS 108/22p
Vgl
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1995:RS0043249
Zuletzt aktualisiert am
20.02.2023
Dokumentnummer
JJR_19950228_OGH0002_010OBS00029_9500000_001