Rechtssatz RS0044279
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0044279
Geschäftszahl
1Ob641/55 (1Ob642/55); 8Ob26/94; 8Ob18/95; 8Ob5/04z
Entscheidungsdatum
26.02.2004
Rechtssatz
Die Entscheidung über die Frage, ob bei einem Konkursverfahren die durch den Kostenvorschuß nicht gedeckten Gebühren dem früheren Gemeinschuldner zur Zahlung aufzuerlegen sind, und die weitere Frage, ob die Unzuläßigkeit der Masse die Kosten des Konkursverfahrens (daher auch die vom Masseverwalter angesprochene Entlohnung) für seine Mühewaltung vor allen anderen Masseforderungen zu befriedigen seien, betreffen den Kostenpunkt.
Entscheidungstexte
- 1 Ob 641/55
Entscheidungstext OGH 19.10.1955 1 Ob 641/55
- 8 Ob 26/94
Entscheidungstext OGH 13.10.1994 8 Ob 26/94
Ähnlich; Beisatz: Der Antrag, den Konkursgläubigern den Erlag eines Kostenvorschusses aufzulegen, widrigens die Fortführung des Prozesses gegen die Antragstellerin untersagt werde, betrifft eine Kostensache im Sinne des § 528 Abs 2 Z 3 ZPO. (T1)
- 8 Ob 18/95
Entscheidungstext OGH 22.06.1995 8 Ob 18/95
Ähnlich; Beis wie T1; Beisatz: Auch dann, wenn die zweite Instanz über den Rekurs nicht in der Sache selbst entschieden hat, sondern den Rekurs aus formellen Gründen zurückgewiesen hat. (T2)
- 8 Ob 5/04z
Entscheidungstext OGH 26.02.2004 8 Ob 5/04z
Ähnlich; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Auftrag zum Erlag eines Kostenvorschusses. (T3)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1955:RS0044279
Dokumentnummer
JJR_19551019_OGH0002_0010OB00641_5500000_001