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Rechtssatz RS0044641×

Rechtssatz RS0044641

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0044641

Geschäftszahl

2Ob337/30; 1Ob170/68; 6Ob56/69; 4Ob70/75; 9ObA13/95; 8ObA9/02k; 1Ob61/07p; 10Ob15/09t

Entscheidungsdatum

21.04.2009

Rechtssatz

Die Frist des Paragraph 534, Ziffer 4, ZPO beginnt im Falle des Paragraph 530, Ziffer 7, ZPO mit der Zustellung des ungünstigen Urteils.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 337/30
    Entscheidungstext OGH 08.04.1930 2 Ob 337/30
    Veröff: SZ 12/83
  • 1 Ob 170/68
    Entscheidungstext OGH 03.09.1968 1 Ob 170/68
  • 6 Ob 56/69
    Entscheidungstext OGH 12.03.1969 6 Ob 56/69
  • 4 Ob 70/75
    Entscheidungstext OGH 18.11.1975 4 Ob 70/75
    Beisatz: Jedenfalls mit Zustellung, wenn der Wiederaufnahmswerber vorher von der Entscheidung keine Kenntnis hat. (T1) Veröff: IndS 1976 H3,988
  • 9 ObA 13/95
    Entscheidungstext OGH 15.02.1995 9 ObA 13/95
    Vgl; Beisatz: Jedenfalls erst dann, wenn feststeht, dass die anspruchsbegründenden Tatsachen im Hauptverfahren nicht berücksichtigt werden. (T2) Veröff: SZ 68/31
  • 8 ObA 9/02k
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 8 ObA 9/02k
    Beisatz: Die Frist des § 534 Abs 1 ZPO beginnt auch bei früherer Kenntnis eines Wiederaufnahmegrundes im Sinne des § 530 Abs 1 Z 7 ZPO erst mit der Zustellung des für den Kläger ungünstigen - die Entscheidung des Erstgerichtes abändernden - Urteils des Berufungsgerichtes zu laufen. (T3)
  • 1 Ob 61/07p
    Entscheidungstext OGH 27.03.2007 1 Ob 61/07p
    Beisatz: Treten die Voraussetzungen des § 530 Abs 1 Z 7 ZPO vor Zustellung einer für die betreffende Partei ungünstigen Entscheidung ein, so beginnt die Frist des § 534 ZPO erst mit Zustellung einer solchen Entscheidung. (T4); Beisatz: Ist der Wiederaufnahmskläger bereits durch die erstinstanzliche Entscheidung im Vorverfahren beschwert, kann weder aus dem Wortlaut des § 534 Abs 2 Z 4 ZPO noch aus dessen erkennbarem Zweck abgeleitet werden, dass die betreffende Partei die Entscheidung des Berufungsgerichts abwarten und erst im Anschluss daran die vierwöchige Frist in Anspruch nehmen könnte (so schon SZ 12/83). Dem steht auch der Umstand entgegen, dass mit dem Wiederaufnahmegrund des § 530 Abs 1 Z 7 ZPO eine unrichtige oder unvollständige Tatsachengrundlage moniert wird, die aber wegen des Neuerungsverbots auch im Berufungsverfahren des Vorprozesses grundsätzlich nicht mehr verändert werden kann. (T5)
  • 10 Ob 15/09t
    Entscheidungstext OGH 21.04.2009 10 Ob 15/09t
    Auch; Beis wie T5

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1930:RS0044641

Zuletzt aktualisiert am

16.06.2009

Dokumentnummer

JJR_19300408_OGH0002_0020OB00337_3000000_001