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Rechtssatz RS0045845

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0045845

Entscheidungsdatum

28.01.2016

Rechtssatz

Die Zuständigkeit der Wasserrechtsbehörde ist immer dann anzunehmen, wenn es um aufgrund des WRG entstandene und danach zu beurteilende Wasserrechte geht und daher (auch) öffentliche Interessen berührt werden. Abhilfe gegen Eingriffe in ein gemäß Paragraph 9, Absatz eins, WRG bewilligtes Wasserbenutzungsrecht muss daher nach den Bestimmungen der Paragraphen 137 und 138 WRG bei der Verwaltungsbehörde gesucht werden.

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 23/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 23/93
    Veröff: JBl 1994,169
  • 1 Ob 13/93
    Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 13/93
    Auch; nur: Die Zuständigkeit der Wasserrechtsbehörde ist immer dann anzunehmen, wenn es um aufgrund des Wasserrechtsgesetzes entstandene und danach zu beurteilende Wasserrechte geht und daher (auch) öffentliche Interessen berührt werden. (T1)
    Veröff: SZ 66/98
  • 4 Ob 102/10v
    Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 102/10v
    Vgl auch; Veröff: SZ 2010/83
  • 1 Ob 257/15y
    Entscheidungstext OGH 28.01.2016 1 Ob 257/15y
    Auch; Beisatz: In Angelegenheiten des Wasserrechts liegt eine gerichtliche Zuständigkeit nur vor, wenn der Kläger seinen Anspruch auf einen Privatrechtstitel stützt, nicht aber bei aufgrund des WRG entstandenen Wasser‑(benutzungs‑)rechten. (T2)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0045845

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.04.2016

Dokumentnummer

JJR_19930825_OGH0002_0010OB00023_9300000_001