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Rechtssatz RS0048510×

Rechtssatz RS0048510

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0048510

Geschäftszahl

2Ob22/75; 2Ob38/95; 2Ob8/03w

Entscheidungsdatum

13.02.2003

Rechtssatz

Der Grundsatz, daß die Ersatzpflicht des Schädigers einer durch den Tod eines primär Unterhaltspflichtigen ausgelösten und bisher nur subsidiär bestandenen Unterhaltspflicht vorgeht, kommt dann nicht zum Tragen, wenn durch den Tod des primär Unterhaltspflichtigen die Verbindlichkeit, das (uneheliche) Kind zu verpflegen und zu versorgen, nach Zureichen der Verlassenschaft auf seine Erben übergegangen ist (Paragraph 169, ABGB) und vor einem nicht zureichenden Nachlaß nicht gesprochen werden kann.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 22/75
    Entscheidungstext OGH 20.03.1975 2 Ob 22/75
    Veröff: SZ 48/32
  • 2 Ob 38/95
    Entscheidungstext OGH 24.05.1995 2 Ob 38/95
    Vgl; Beisatz: Die Rechtsposition des Schädigers gegenüber dem unterhaltspflichtigen Erben ist gemäß § 142 ABGB erst dann zu schützen, wenn weder die hinterbliebenen Kinder noch der Erbe aus dem Todesfall einen Nachteil erleiden. (T1)
  • 2 Ob 8/03w
    Entscheidungstext OGH 13.02.2003 2 Ob 8/03w
    Vgl; Beis wie T1

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1975:RS0048510

Dokumentnummer

JJR_19750320_OGH0002_0020OB00022_7500000_001