Rechtssatz RS0049325
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0049325
Entscheidungsdatum
26.03.2026
Rechtssatz
Wie weit Möglichkeit, wettbewerbswidrigen Handlungen Dritter abzustellen zwischen miteinander verflochtenen Gesellschaft besteht, hängt von den Beteiligungsverhältnissen ab; aus ihnen ergibt sich, ob und welche beteiligte Gesellschaft die andere beherrscht und dadurch auch auf das Abstellen von Wettbewerbsverstößen Einfluß nehmen kann.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 111/92
Entscheidungstext OGH 15.12.1992 4 Ob 111/92
Veröff: MR 1993,28
- 4 Ob 1022/94
Entscheidungstext OGH 08.03.1994 4 Ob 1022/94
Auch
- 4 Ob 51/95
Entscheidungstext OGH 13.06.1995 4 Ob 51/95
Auch; Beisatz: Nach § 18 UWG haftet ein Unternehmer, wenn er die rechtliche Möglichkeit hat, die ihm zugute kommenden Handlungen Dritter abzustellen. (T1)
- 16 Ok 20/02
Entscheidungstext OGH 10.03.2003 16 Ok 20/02
Vgl auch
- 4 Ob 76/25t
Entscheidungstext OGH Ordentliche Erledigung (Sachentscheidung) 26.03.2026 4 Ob 76/25t
Beisatz: Für die Haftung einer „Muttergesellschaft“ des unmittelbaren Täters nach § 18 UWG kommt es nicht nur auf die Beteiligungsverhältnisse und eine daraus abgeleitete Einflussnahmemöglichkeit an, sondern es ist auch zu fragen, ob „im Betrieb ihres Unternehmens“ gehandelt wurde; siehe RS0143750. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1992:RS0049325
Zuletzt aktualisiert am
06.08.2026
Dokumentnummer
JJR_19921215_OGH0002_0040OB00111_9200000_002