Rechtssatz RS0050750
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0050750
Geschäftszahl
4Ob86/72; 4Ob85/77; 4Ob40/79; 4Ob138/83; 4Ob100/84; 14Ob54/86
Entscheidungsdatum
08.04.1986
Norm
ArbGerG §25 Abs1 Z3 E
Rechtssatz
Ein Antrag auf "Beweiswiederholung", auf "Neudurchführung der Verhandlung" oder auf "neuerliche Vernehmung" von Zeugen kann die vom Gesetz verlangte "Einsprache" gegen die Verlesung der Beweisprotokolle nicht ersetzen.
Entscheidungstexte
- 4 Ob 86/72
Entscheidungstext OGH 19.12.1972 4 Ob 86/72
- 4 Ob 85/77
Entscheidungstext OGH 14.06.1977 4 Ob 85/77
Veröff: Arb 9594
- 4 Ob 40/79
Entscheidungstext OGH 29.05.1979 4 Ob 40/79
- 4 Ob 138/83
Entscheidungstext OGH 08.11.1983 4 Ob 138/83
Vgl; Beisatz: Die Erklärung einer Partei, "mit der Verlesung der Protokolle nicht einverstanden" zu sein, bringt ihre Ablehnung ebenso klar und unmißverständlich zum Ausdruck wie der Gebrauch des Wortes "Einsprache" (oder "Einspruch"). (T1) Veröff: EvBl 1984/35 S 133
- 4 Ob 100/84
Entscheidungstext OGH 01.10.1985 4 Ob 100/84
- 14 Ob 54/86
Entscheidungstext OGH 08.04.1986 14 Ob 54/86
Vgl aber; Beisatz: Der ausdrückliche Antrag, die Zeugen und/oder Parteien vor das Berufungsgericht zu laden und zu vernehmen, ist einer Einsprache gleichzuhalten; die Unterlassung muß in der Revision gerügt werden. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1972:RS0050750
Dokumentnummer
JJR_19721219_OGH0002_0040OB00086_7200000_001