Rechtssatz RS0050897
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0050897
Entscheidungsdatum
25.08.2014
Rechtssatz
Die §§ 9 und 10 ArbVG setzen eine mehrfache Kollektivvertragsangehörigkeit eines Arbeitgebers voraus; diese ist dann nicht gegeben, wenn nur ein Bereich des (teilbaren) Betriebes einem KollV unterliegt, für anderen Bereiche hingegen keine KollV bestehen.Die Paragraphen 9 und 10 ArbVG setzen eine mehrfache Kollektivvertragsangehörigkeit eines Arbeitgebers voraus; diese ist dann nicht gegeben, wenn nur ein Bereich des (teilbaren) Betriebes einem KollV unterliegt, für anderen Bereiche hingegen keine KollV bestehen.
Entscheidungstexte
- 14 ObA 20/87
Entscheidungstext OGH 24.02.1987 14 ObA 20/87
- 9 ObA 83/89
Entscheidungstext OGH 14.06.1989 9 ObA 83/89
Veröff: Arb 10787
- 9 ObA 139/05i
Entscheidungstext OGH 25.01.2006 9 ObA 139/05i
- 8 ObA 35/13z
Entscheidungstext OGH 27.06.2013 8 ObA 35/13z
Vgl; Beisatz: Bei einem Mischbetrieb, bei dem nur eine Kollektivvertragsangehörigkeit iSd § 8 Abs 1 Z 1 ArbVG besteht, liegt keine Kollision von Kollektivverträgen iSd § 9 Abs 3 ArbVG vor. Mangels organisatorischer Trennung in verschiedene Bereiche ist in diesem Fall der Kollektivvertrag, dessen Angehörigkeit gegeben ist, auf alle Arbeitnehmer anzuwenden. (T1)
- 8 ObA 17/14d
Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 ObA 17/14d
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1987:RS0050897
Zuletzt aktualisiert am
07.10.2014
Dokumentnummer
JJR_19870224_OGH0002_014OBA00020_8700000_001