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Rechtssatz RS0051213×

Rechtssatz RS0051213

Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0051213

Entscheidungsdatum

25.05.2022

Rechtssatz

Die dauernde Änderung des Umfanges der Arbeitspflicht des Arbeitnehmers unter entsprechender Auswirkung auf das Entgelt kann nicht vom Arbeitgeber einseitig angeordnet werden (auch nicht als Reaktion auf ein vertragswidriges Verhalten des Arbeitnehmers). Ein derartiges Vorgehen des Arbeitgebers berechtigt den Arbeitnehmer zum Austritt gemäß Paragraph 82, a Litera d, GewO (Paragraph 48, ASGG).

Entscheidungstexte

  • 9 ObA 54/89
    Entscheidungstext OGH 19.04.1989 9 ObA 54/89
  • 8 ObA 242/98s
    Entscheidungstext OGH 22.10.1998 8 ObA 242/98s
    Vgl auch
  • 8 ObA 26/22i
    Entscheidungstext OGH 25.05.2022 8 ObA 26/22i
    Vgl; Beisatz: Hier: Keine Verpflichtung des Arbeitnehmers, der Reduktion seiner Arbeitszeit und seines Einkommens im Rahmen der Corona‑Kurzarbeit zuzustimmen. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1989:RS0051213

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

28.07.2022

Dokumentnummer

JJR_19890419_OGH0002_009OBA00054_8900000_001