Rechtssatz RS0051231
Rechtstracker.at · Quelle: RIS (Bundeskanzleramt)
Rechtssatznummer
RS0051231
Entscheidungsdatum
24.03.2022
Rechtssatz
Verweigert der Betriebsrat die Zustimmung zur Versetzung, kann sie durch Urteil des Gerichts ersetzt werden. Das Gericht hat diesfalls eine Interessenabwägung zwischen der Verschlechterung der Entgeltbedingungen oder sonstigen Arbeitsbedingungen des Arbeitnehmers und der betrieblichen Interessen des Arbeitgebers an der Versetzung vorzunehmen.
Entscheidungstexte
- 9 ObA 171/94
Entscheidungstext OGH 12.10.1994 9 ObA 171/94
- 8 ObA 2057/96z
Entscheidungstext OGH 23.05.1996 8 ObA 2057/96z
Auch; Beisatz: § 48 ASGG. (T1)
- 9 ObA 2291/96v
Entscheidungstext OGH 09.04.1997 9 ObA 2291/96v
Auch; Veröff: SZ 70/62
- 9 ObA 35/05w
Entscheidungstext OGH 31.08.2005 9 ObA 35/05w
Auch; Veröff: SZ 2005/122
- 9 ObA 10/22v
Entscheidungstext OGH 24.03.2022 9 ObA 10/22v
Beisatz: Hier: Es ist somit eine Interessenabwägung unter entsprechender Würdigung insbesonders auch der Belegschaftsinteressen durchzuführen. (T2)
European Case Law Identifier (ECLI)
ECLI:AT:OGH0002:1994:RS0051231
Zuletzt aktualisiert am
22.07.2022
Dokumentnummer
JJR_19941012_OGH0002_009OBA00171_9400000_002